Aktuelles

Pressemitteilung | 25. Januar 2018

Oxfam zu Koalitionsverhandlungen: Waffenlieferungen an Kriegsparteien im Jemen müssen verboten bleiben

Das aktuelle Verbot von Waffenlieferungen an die am Jemen-Krieg beteiligten Länder muss aufrechterhalten werden. Das fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam von der künftigen Bundesregierung. Von CDU/CSU und SPD erwartet Oxfam, die entsprechende Passage im Ergebnispapier der Sondierungsgespräche auch in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Deutschland darf darüber hinaus generell keine Rüstungsgüter exportieren, wenn diese mit hoher Wahrscheinlichkeit für völkerrechtswidrige Kriegshandlungen wie aktuell im Jemen eingesetzt werden, so Oxfam weiter. Auch bei anderen bewaffneten Konflikten wie zum Beispiel in Syrien dürfen deutsche Waffen nicht für Völkerrechtsbrüche eingesetzt werden.
Pressemitteilung | 17. Januar 2018
17 Hilfsorganisationen fordern zum Jemenkonflikt:

Es ist fünf nach zwölf – Hafen von Hudaydah uneingeschränkt öffnen!

17 in Jemen tätige Hilfsorganisationen fordern die komplette und bedingungslose Öffnung des Hafens von Hudaydah, damit die Menschen endlich wieder uneingeschränkten Zugang zu Nahrung und Treibstoff erhalten. Im November 2017 hatte die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition alle jemenitischen Häfen im Roten Meer blockiert, was zu einem dramatischen Versorgungsnotstand führte. Am 20. Januar endet eine auf 30 Tage befristete Aussetzung der Blockade.
Pressemitteilung | 20. Dezember 2017

Jemen: Sieben Millionen Menschen droht akut Hungersnot

Oxfam-Bericht: 1.000 Tage seit Ausbruch der Krise / Seeblockade schneidet Bevölkerung von Nahrung und Medikamenten ab / Cholera weiterhin gefährlich / eine Million Kinder von Diphterie bedroht
1.000 Tage nach der Eskalation der Kämpfe im Jemen im Jahr 2015 und einen Monat nach der Verhängung einer Blockade wichtiger Häfen stehen mehr als sieben Millionen Menschen vor einer Hungersnot. Preise für Nahrungsmittel, Medikamente und Treibstoffe explodieren, Wasserversorgung und Krankenhäuser stehen vielerorts vor dem Kollaps. Das beschreibt der Bericht „Yemen’s crisis: 1.000 days of disaster“, den Oxfam heute veröffentlicht. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert mehr internationale Anstrengungen für ein Ende der Kämpfe.
Pressemitteilung | 23. März 2017
Zwei Jahre Krieg im Jemen

Sieben Millionen Menschen von Hungertod bedroht

Weltweit größte humanitäre Krise / Oxfam fordert schnelle Hilfe, Friedensgespräche und Stopp aller Waffenlieferungen
Die Kriegsparteien im Jemen und ihre internationalen Unterstützer haben das Land an den Rand einer Hungersnot gebracht. Zwei Jahre nach der Eskalation der Kämpfe im Jemen leiden fast sieben Millionen Menschen extreme Not und sind von Hunger bedroht. Mehr als zehn Millionen weitere Menschen leiden...
Eine Gruppe von Männern steht vor Trümmern eines Gebäudes. Sie reichen sich die Hände und zeigen Transparente.
Nachricht | 11. März 2016

Syrien-Krise: 2015 war Rekordjahr des Leidens

Die Bilanz zum fünften Jahrestag der Krise ist schockierend. Die Menschen in Syrien leiden größere Not als je zuvor. Kriegsparteien haben schlimmste Verwüstungen angerichtet, Nothilfe verhindert und ganze Städte von jeglicher Versorgung abgeschnitten.
Tag 3 der Verhandlungen: Campaigner/innen setzen sich für Transparenz ein.
Blog | 27. August 2015

Arms Trade Treaty-Konferenz in Mexiko: Für ein sicheres Afrika

Zwölf Jahre nachdem Oxfam die Koalition zur Rüstungskontrolle mit ins Leben gerufen hat, eröffnet diese Woche in Mexiko die erste Konferenz der Vertragsstaaten (CSP1) zum sogenannten Waffenhandelsvertrag (Arms Trade Treaty, ATT). Oxfam wird sich als Teil der Control Arms-Delegation dabei für eine möglichst robuste Umsetzung des Vertrages stark machen.

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