Aktuelles

Pressemitteilung | 23. Oktober 2017
Entscheidung im Europaparlament

CDU-Abgeordnete blockieren Fortschritte bei Agrosprit-Politik

Oxfam fordert Ende der staatlichen Förderung von Agrokraftstoffen
Agrosprit aus Nahrungsmitteln führt zu Landkonflikten, verschärft Hunger und Armut im Globalen Süden und hat zudem eine miserable Klimabilanz. Die EU-Kommission will nun die staatliche Förderung konventioneller Agrokraftstoffe zurückfahren. Doch einige CDU-Abgeordneten halten an der aktuellen Politik fest und wollen den geplanten Fortschritt verhindern.
Pressemitteilung | 26. September 2017

Kein Landraub für Tourismus

Vertreter lokaler Gemeinschaften und NGOs treffen sich zu Tribunal in Venedig
Weltweit führt der zunehmende Tourismus immer öfter zu Konflikten um die Landnutzung. Die lokale Bevölkerung wird vertrieben und verdrängt. Zehntausende Bauern und Fischerinnen in Entwicklungs- und Schwellenländern sind betroffen, aber auch viele Stadtbewohner in den immer beliebter werdenden Metropolen. Brot für die Welt und Oxfam fordern deshalb zum morgigen Welttourismustag (27. September) ein Ende des Landraubs und mehr Schutz und Mitsprache der Menschen vor Ort.
Pressemitteilung | 15. September 2017

Oxfam: Bundesregierung setzt bei Hungerbekämpfung auf falsche Strategie

Laut Vereinten Nationen steigt die Zahl der Hungernden erstmals seit Jahren wieder an
Bei der Hungerbekämpfung setzt die Bundesregierung auf eine falsche Strategie. Das kritisiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der Veröffentlichung neuer Daten der Vereinten Nationen zur Zahl der weltweit Hungernden. Statt die Agrarindustrie zu fördern, sollten diejenigen unterstützt werden, die am meisten vom Hunger betroffen sind, zum Beispiel arme Kleinbauern, so Oxfam. Nur so ist das Ziel zu erreichen, bis 2030 Hunger und Mangelernährung zu beenden.
Enteignete Kleinbauern und -bäuerinnen protestieren im Februar 2016 in Colombo.
Nachricht | 20. Februar 2017

Von der Lagune zum militärischen Sperrgebiet: Landraub in Sri Lanka

Die Gemeinde Panama im Osten Sri Lankas ist ein idyllischer Ort mit malerischen Stränden und fischreichen Lagunen. 350 Familien lebten hier, bewirtschafteten das Land und fischten. Bis das Militär eines Nachts im Juli 2010 kam: Es entriss den Menschen ihr Land, umzäunte es und sicherte es mit einem Militär-Checkpoint. Hotelanlagen und Militärgebäude sollten gebaut werden. Seitdem kämpfen die Vertriebenen mutig um ihr Land. Wir unterstützen sie dabei.
Pressemitteilung | 10. Januar 2017

Konzernatlas 2017 zeigt beispiellose Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie

Umwelt- und Entwicklungsorganisationen warnen vor enormer Markt- und Lobbymacht einzelner Konzerne
Berlin, 10. Januar 2017. Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung – zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, Landarbeiterinnen und -arbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. Das zeigt der „Konzernatlas 2017“, eine Zusammenstellung von Analysen, Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber – Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique – warnen davor, dass die Konzentration im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährdet und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungssektor.

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