Aktuelles

Pressemitteilung | 05. Dezember 2017

Steueroasen: Graue Liste der EU darf nicht zur Dauerlösung werden

Oxfam fordert schnelle Umsetzung der Reformversprechen
Die Finanzminister der EU haben sich auf eine Schwarze Liste für Steueroasen geeinigt. Die Liste umfasst 17 zumeist kleinere Länder. Zusätzlich gibt es eine „Graue Liste“ von Ländern, die derzeit als Steueroasen betrachtet werden, aber Reformen zugesagt haben. Tobias Hauschild, Oxfam-Experte für Steuergerechtigkeit, kommentiert:
Blog | 30. November 2017

Paradise Papers: Außer Empörung nichts gewesen?

Müssen wir uns damit abfinden, dass Superreiche und Weltkonzerne durch Steuervermeidung unseren Staaten die Einnahmen entziehen, die wir dringend für den Erhalt und Ausbau öffentlicher Infrastruktur benötigen?
Pressemitteilung | 28. November 2017

Diese 35 Länder gehören auf die geplante EU- Steueroasenliste

Oxfam warnt vor politischer Rücksichtnahme im Kampf gegen Steuervermeidung
Mindestens 35 Länder müssen auf der Steueroasen-Liste stehen, die die Europäische Union kommende Woche auf den Weg bringen will. Politische Rücksichtnahme darf es dabei nicht geben. Das fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. In dem neuen Bericht „Blacklist or Whitewash? What a real EU blacklist of tax havens should look like“ zeigt Oxfam unter anderem, dass mit Irland, Luxemburg, Malta und den Niederlanden auch vier EU-Staaten auf der schwarzen Liste stehen müssten, würde die EU ihre eigenen Maßstäbe konsequent anwenden. Oxfam befürchtet jedoch, dass politischer Druck zur Verwässerung der Kriterien und damit zu einer nutzlosen Liste führt.
Nachricht | 23. November 2017

Was uns Steuervermeidung wirklich kostet

Große Konzerne schaffen ihre Gewinne in Steueroasen und drücken sich so vor ihrem fairen Steuerbeitrag. Das Geld fehlt letztlich in unseren Sozial-, Gesundheits- und Bildungssystemen. Den Preis zahlen wir. Mit drastischen Folgen.
Blog | 07. November 2017

Der Skandal, über den keiner spricht: Was Steuervermeidung von Konzernen wirklich bedeutet

Menschen mit Masken dringen in Krankenhäuser, um medizinisches Equipment zu rauben, während niemand etwas unternimmt, um das Unrecht aufzuhalten. Es scheint wie ein erfundenes Schreckensszenario – Doch das Bild ist durchaus übertragbar. Charlotte Becker, Oxfams Kampagnen-Koordinatorin, über die Steuervermeidung von Konzernen und die Folgen für das Gesundheitssystem armer Länder.
Pressemitteilung | 06. November 2017

Steuerskandal „Paradise Papers“ zeigt nur Spitze des Eisbergs

Oxfam fordert scharfe Sanktionen gegen Geschäftsmodell der Steueroasen
Trotz des enormen Datenmaterials zeigt der Steuerskandal um die „Paradise Papers“ nur die Spitze des Eisbergs internationaler Steuervermeidung. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hin. Oxfam fordert mehr Transparenz durch öffentliche Berichtspflichten, schwarze Listen für Steueroasen und Mindeststeuersätze für Konzerne.
Pressemitteilung | 19. Oktober 2017

30 Organisationen fordern: „Gute Bildung für alle Menschen!“

Breites Bündnis macht sich für mehr Geld in der Bildung stark
Mit Blick auf die jetzt beginnenden Koalitionsverhandlungen appelliert ein großes Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Gewerkschaften an CDU/CSU, FDP und Grüne, mehr Geld für die Bildung bereit zu stellen. „Deutschland braucht mehr und bessere Bildung für alle Menschen. So soll das Menschenrecht auf Bildung mit Leben gefüllt werden. Der Bund muss künftig zusätzliche Mittel in die Bildung investieren. Er soll Bildungsprojekte der Länder und Kommunen dauerhaft unterstützen. Dafür muss das Kooperationsverbot in der Bildung endlich komplett gestrichen werden“, betonen die 30 Bündnispartner am Donnerstag in Berlin. „Geld ist genug da: Die öffentlichen Ausgaben für Bildung verharren bei 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Der OECD-Schnitt liegt bei 5,2 Prozent. Würde die Bundesrepublik so viel Geld für Bildung ausgeben wie die Staaten im OECD-Durchschnitt, stünden jährlich gut 26 Milliarden Euro mehr zur Verfügung.“
G20-Protestwelle mit Big Heads
Nachricht | 10. Juli 2017

G20-Beschlüsse helfen Menschen in Armut kaum

Am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie die Repräsentant/innen der Europäischen Union beim G20-Gipfel in Hamburg. Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Erklärung, wie die G20-Staaten globalen Krisen begegnen wollen. Doch leider werden drängende Probleme wie die wachsende soziale Ungleichheit nicht angepackt. Oxfam kommentiert die Beschlüsse des G20-Gipfels.
G20 Protestwelle Big Heads
Nachricht | 06. Juli 2017

Protest zum G20-Gipfel in Hamburg 2017

Friedlich und bunt ging es bei der „G20-Protestwelle“ am 2. Juli in Hamburg zu. Mehr als 25.000 Bürger/innen zogen mit Bannern und Transparenten durch Hamburg, um gegen soziale Ungleichheit zu protestieren. Mit dabei: Die Big Heads, die übergroßen Köpfe einiger G20-Staatschefs, die auch während der Oxfam-Medienaktion am 6. Juli die Richtung zu mehr sozialer Gerechtigkeit weisen. Am 5. und 6. Juli fand darüber hinaus der Alternativ-Gipfel der Zivilgesellschaft statt, an dem Oxfam ebenfalls teilnahm.

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