Die acht reichsten Milliardäre besitzen so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammengenommen. Damit hat die weltweite soziale Ungleichheit einen neuen Höchststand erreicht. Ein Grund: die Steuervermeidung von Konzernen und reichen Einzelpersonen. Anstatt Gewinne dort zu versteuern, wo sie erwirtschaftet werden, werden sie in Steueroasen verschoben. Dadurch entsteht in armen und reichen Ländern ein riesiger Schaden: Es fehlt Geld für dringend benötigte Investitionen in Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit.

Aus diesem Grund fordern mehr als 350.000 Unterzeichner/innen unserer Kampagne „Steueroasen trockenlegen!“ echte Transparenz über Steuerzahlungen. Die gesammelten Unterschriften wurden von unserer Kampagnen-Koordinatorin Charlotte Becker und unserem Kampagnen-Referenten Tobias Hauschild an das Bundesfinanzministerium übergeben.

Das Bundesfinanzministerium ist bisher allerdings nicht von seiner ablehnenden Haltung gegenüber echter Transparenz abgerückt und ist weiterhin gegen die Einführung einer öffentlichen länderbezogenen Berichterstattung für Konzerne.

Um den Druck aufrechtzuerhalten, fordern wir, die Steuervermeidung von Konzernen zu stoppen! Dazu muss ein weltweiter Mindeststeuersatz eingeführt werden, alle Steueroasen müssen auf eine Schwarze Liste gesetzt und sanktioniert werden und Konzerne müssen veröffentlichen, wo und in welcher Höhe sie auf ihre Gewinne Steuern zahlen.

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