Zentralafrikanische Republik

Kinder holen Wasser, Zentralafrikanische Republik
Kinder im Don Bosco Camp, einem Camp für Binnenflüchtlinge, holen Wasser an einer Wasserstation. Oxfam stellt neben Trinkwasser auch Hygieneartikel und Sanitäranlagen zur Verfügung.

In Kürze

Die Zentralafrikanische Republik (ZAR) zählt laut Human Development Index – dem Wohlstandsindikator der Vereinten Nationen – zu den ärmsten Ländern der Welt.

Nach Jahrzehnten politischer und ökonomischer Instabilität kam es im März 2013 in Folge eines Staatsstreichs zu Kämpfen zwischen der muslimischen Seleka-Miliz und christlichen Anti-Balaka-Kämpfern. Dieser Konflikt löste eine enorme Vertreibungswelle aus: Im Juni 2016 lebten laut Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) mehr als 460.000 Menschen aus der ZAR als Flüchtlinge in den Nachbarländern. Zeitgleich waren etwa 415.000 Binnenvertriebene in der ZAR zu verzeichnen. Die unbeständige Sicherheitslage hat die Existenzgrundlagen der Bevölkerung stark beeinträchtigt: Die Menschen können ihre Felder nicht bestellen und ihr Vieh nicht versorgen.  

Oxfam versorgt die Menschen in Flüchtlingscamps und Aufnahmegemeinden mit sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln. Wir verteilen Hygiene-Kits, die unter anderem Wassereimer, Seife und Moskitonetze enthalten. Zusätzlich stärken wir die Bevölkerung durch Informationen über ihre Rechte und mögliche politische Teilhabe. Oxfam strebt einen sicheren und gleichberechtigten Zugang zu humanitärer Hilfe für die gesamte Bevölkerung an. Außerdem achten wir darauf, dass Frauen und Männer die gleichen Möglichkeiten haben, sich aktiv an der Ausgestaltung der Hilfsmaßnahmen zu beteiligen.

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